Stiftung Unimog-Museum gegründet
Erstellt am: 09/06/2008, 00:00:00 - Aktualisiert am: 10/01/2009, 00:00:00
Gaggenau. Noch vor dem zweiten Geburtstag des Unimog-Museums stellen die engagierten Museums-Macher Weichen für die Zukunft: durch die Gründung einer eigenen Stiftung, so eine Pressemitteilung des "UM". Nach einer Präsentation gestern Abend vor Sponsoren und ehrenamtlichen Helfern sollen nun Zustiftungen erfolgen.
Den Grundstock in Höhe von 10.000 Euro legte Stefan Schwaab, 1. Vorsitzender des Vereins, zusammen mit seiner Frau Evi, bereits Ende 2007. Weitere 15.000 Euro wurden durch die Betreibergesellschaft stellvertretend für 120 aktive Ehrenamtliche eingezahlt. Auf dieser finanziellen Basis erteilte das Regierungspräsidium Karlsruhe im vergangenen Dezember die Ernennungsurkunde für die "Stiftung Unimog-Museum". Auch die beiden Banken vor Ort, die Sparkasse Gaggenau-Kuppenheim sowie die Volksbank Baden-Baden . Rastatt sind mittlerweile Stifter, jeweils mit 3.000 Euro.
Das besondere der Stiftung, so Schwaab, sei der Aufbau von Stiftungskapital, das angelegt werde, um allein durch den Ertrag zum Beispiel neue Projekte zu finanzieren: "Unser Ziel ist ein großer Stiftungsfonds, damit wir über viele Jahre ein attraktives Museum garantieren können."
Den Vorstand der neuen Stiftung bilden Stefan Schwaab als 1. Vorsitzender, Siegfried Burow sowie Michael Wessel. Im Beirat sind Alfons Braun, Rita Eberle, Gaggenaus Oberbürgermeister Christof Florus, die Geschäftsführerin des Unimog-Museums, Christina Palma Diaz, Georg Pfeffer sowie Andreas Renschler, Vorstandsmitglied der Daimler AG verantwortlich für den Nutzfahrzeugbereich. Mit diesem Team habe man laut Schwaab sowohl ehrenamtliche Helfer für die Stiftungsarbeit gewinnen können als auch wichtige Mandatsträger und Persönlichkeiten wie Florus und Renschler. Weitere Informationen zur Stiftung stehen im Internet: www.unimog-museum.de
Mit einem speziellen Flyer wird für die Stiftung geworben. Wer mindestens 1.000 Euro zahlt, wird als neuer Zustifter aufgenommen und mit seinem Namen an einer Museumstafel verewigt. Jedes Jahr sollen so die Stifter gewürdigt werden. Aber auch kleinere Spenden seien weiterhin herzlich willkommen, führte Stefan Schwaab aus. Schließlich bestehe der Verein Unimog-Museum mit seinen wichtigen Aktivitäten fort. Die Stiftung bilde vielmehr einen zusätzlichen attraktiven Baustein.
(Pressemitteilung Daimler AG)