Saxas zeigt neuen Sattelanhängerauf der Automesse
ECI - Erstellt am: 01/09/2008, 00:00:00 - Aktualisiert am: 10/01/2009, 00:00:00
Auf der Internationalen Automobilausstellung (IAA) im September in Hannover will die Saxas Nutzfahrzeuge AG wieder mit einer Neuheit aufwarten. "Wir werden einen Sattelanhänger für die Lieferindustrie vorstellen, der mit einer lichten Ladehöhe von 3,11 Metern bislang einmalig ist und damit deutlich effizientere Transporte ermöglicht", erklärt der Vorstandsvorsitzende der Saxas AG, Bernd Voigt. Zum dritten Mal sind die Werdauer auf dieser Messe vertreten, immer hatten sie neue Produkte im Gepäck. "Am Anfang war es uns aber vor allem wichtig, die Firma dem Fachpublikum und damit potenziellen Kunden vorzustellen", erklärt Voigt.
Hervorgegangen ist die Saxas Nutzfahrzeuge AG aus dem früheren Kögel-Werk. 2004 übernahmen vier ehemalige Mitarbeiter das insolvente Unternehmen im Rahmen eines Management-Buy-Outs und lösten es aus der Kögel-Firmengruppe heraus. "Die Mitarbeiter können stolz auf die Entwicklung der vergangenen vier Jahre sein", resümiert Bernd Voigt. "Alle großen Lkw-Hersteller beziehen von uns Aufbauten und Anhänger für ihre Fahrzeuge. Die Deutsche Post ist ebenso Kunde, wie namhafte deutsche Autovermieter. Durch die Erweiterung unseres Sortiments um Aufbauten für Transporter und Fahrgestelle für Anhänger und Sattelanhänger konnten wir unseren Kundenkreis systematisch erweitern. In sechs Produktgruppen können wir zwischen drei und sechs verschiedene Typen und die in zahlreichen Varianten anbieten."
Im vergangenen Geschäftsjahr hat die Saxas rund 7000 Aufbauten und Anhänger produziert, seit Firmengründung sind es bereits 24.500 Stück. Der Umsatz für das Geschäftsjahr 2007, das im April endete, lag bei 55 Millionen Euro und soll im laufenden Geschäftsjahr 67 Millionen erreichen. "Damit haben wir unseren Umsatz seit Firmengründung nahezu verdoppelt", sagt der Vorstandsvorsitzende nicht ohne Stolz. Allerdings, so dämpft Voigt den Optimismus, habe auch die Saxas mit den enormen Steigerungen der Betriebskosten und den in die Höhe geschnellten Rohstoffpreisen zu kämpfen.
(freiepresse.de/ Annegret Riedel)