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VDA begrüßt Neuausrichtung der Kfz-Steuer an CO2-Ausstoß

Erstellt am: 28/01/2009, 13:10:44 - Aktualisiert am: 28/01/2009, 13:12:37

Frankfurt am Main, 26. Januar 2009. "Mit der jetzt erzielten Einigung bei der Kfz-Steuerreform ist der Weg frei für mehr Klimaschutz und eine Entlastung umweltfreundlicher kleiner und mittlerer Fahrzeuge. In Kombination mit der Umweltprämie und der Kfz-Steueraussetzung für Euro 4 und Euro 5-Fahrzeuge bis Mitte des Jahres kann die Reform zusätzliche Impulse für die Erneuerung der Fahrzeugflotte und damit für die Automobilkonjunktur geben", erklärte Dr. Kunibert Schmidt, Geschäftsführer des Verbandes der Automobilindustrie (VDA). "Voraussetzung dafür ist allerdings, dass die Reform jetzt rasch umgesetzt und verabschiedet wird, damit die neue Kfz-Steuer tatsächlich zum 1. Juli in Kraft treten kann." Daher seien jetzt Bundestag und Bundesrat gefordert, rasch zu handeln.

Der lineare Anstieg der Besteuerung garantiere dabei, dass jedes Gramm CO2 gleich gewichtet werde, so Schmidt weiter. Damit sei die zentrale Forderung des VDA an die geplante Reform erfüllt. "Wessen Auto mehr emittiert, zahlt mehr", stellte der VDA-Geschäftsführer klar. "Der Kunde bekommt damit endlich die erhoffte langfristige Planungssicherheit und kann jetzt seine Kaufentscheidung treffen. Die deutschen Automobilhersteller bieten ihm dabei mit mehr als 80 Modellen mit einem Verbrauch von unter 5 Liter/100 km eine große Auswahl an CO2-freundlichen und damit auch steuerlich günstigten Fahrzeugen."

Schmidt zeigte sich zufrieden, dass sich die ökologisch und ökonomisch sinnvollste Lösung durchgesetzt habe. Der VDA-Geschäftsführer erwartet, dass diese Entscheidung nun rasch zu einer Erneuerung des Fahrzeugbestandes beiträgt. "Das Durchschnittsalter der Fahrzeuge auf deutschen Straßen liegt mittlerweile bei über 8,5 Jahren. Auch dieses hohe Durchschnittsalter sorgt für Mehrverbrauch. Wenn der Fahrzeugbestand in Deutschland sich um ein Jahr verjüngen würde, könnten 800 Mio. Liter Kraftstoff pro Jahr eingespart werden. Das entspricht 2 Mio. Tonnen CO2 jährlich", erläuterte Schmidt.

(Pressemitteilung VDA 26/01/2009)

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